Entstanden ist der Kurs im Rahmen der Swiss Digital Skills Academy, einem Projekt lanciert von swissuniversities. Das Projekt erstreckte sich mit allen Teilprojekten über 4 Jahre. Die PHBern hat im Rahmen dieser Initiative noch die folgenden Lerngelegenheiten kreiert und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt: KI explains KI (Einstieg in eine Welt des Lernens und Lehrens mit Hilfe von KI) und Information Retieval and Management (Wie gehen Schüler*innen und Lehrpersonen mit Informationen um, die von Suchmaschinen und KI -Agenten vorgeschlagen wurden). Das Kursmaterial aller Lerneinheiten ist als Open Educational Resources (OER) frei zugänglich und eignet sich daher gut zur Integration in die eigene Lehre oder den eigenen Unterricht.
Der Kurs richtet sich primär an Studierende, Dozierende und Lehrpersonen, steht aber auch allen Interessierten offen. Je nach technischer Ausstattung kann der Kurs sowohl theoretisch als auch praktisch durchlaufen werden. Ohne spezielle Geräte erhalten Teilnehmende wertvolle Einblicke durch Videos und Materialien sowie Tipps zur Digitalisierung analoger Schrift. Wer bereits ein Gerät mit Touchscreen und Stylus besitzt, kann die vorgestellten Methoden direkt ausprobieren. Angehörige der PHBern profitieren zudem vom kostenfreien Zugang zu Microsoft OneNote, das im Kurs für digitale Notizen empfohlen wird.
Im Fokus des Kurses stehen fünf praxisnahe Use Cases, die verschiedene Einsatzszenarien digitaler Handschrift vorstellen (Abbildung 1):
- Im ersten Use Case geht es um das Anfertigen und Weiterverarbeiten von digitalen Notizen in Vorlesungen. Erklärvideos und eine praktische Übung helfen dabei, den Einstieg zu finden.
- Der zweite Use Case zeigt, wie Feedbackprozesse mithilfe digitaler Handschrift effektiv gestaltet werden können. Auch hier unterstützen anschauliche Videos und Beispiele den Lernprozess.
- Kreativ wird es im dritten Use Case zum Thema Freihand Kreativität. Am Beispiel der Sketchnotes gibt uns in einem spannenden Interview die bekannte Sketchnoterin Nadine Rossa Einblicke in ihre Arbeit (Abbildung 2). Du erfährst dabei nicht nur, wie Sketchnotes entstehen, sondern Nadine Rossa erklärt auch die theoretischen Hintergründe dieser visuellen Notiztechnik.
- Der vierte Use Case wirft einen Blick in die Zukunft: Wie könnte die digitale Handschrift in Prüfungen eingesetzt werden? Internationale Beispiele und ein Gespräch mit einer Künstlichen Intelligenz beleuchten aktuelle Entwicklungen und Potenziale.
- Im fünften und letzten Use Case steht das Schreibenlernen im Mittelpunkt. Der Forscher Thibault Asselborn, Entwickler und CEO der Applikation Dynamilis, zeigt, wie digitale Handschrift Kinder beim Schreibenlernen und beim Verbessern ihrer Handschrift unterstützen kann (siehe Abbildung 3). Auch hier ergänzen praktische Übungen den Lerninhalt.
Der Kurs bietet somit eine umfassende und vielseitige Einführung in die Nutzung der digitalen Handschrift und motiviert dazu, das Gelernte direkt im eigenen Arbeitsumfeld anzuwenden.
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Eine Antwort auf „Digital Handwriting – Ein Kurs in fünf Use Cases über den Einsatz von digitaler Handschrift“
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