Kann ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige die psychische Gesundheit wirklich schützen? Australien wagt den Versuch – wie reagieren Jugendliche, welche Probleme tauchen auf und welche Alternativen gibt es?
Kann ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige die psychische Gesundheit wirklich schützen? Australien wagt den Versuch – wie reagieren Jugendliche, welche Probleme tauchen auf und welche Alternativen gibt es?
Für junge Menschen sind Soziale Medien weit mehr als eine Möglichkeit, sich mit Freund*innen auszutauschen oder ihre Freizeit zu gestalten. Sie sind zu zentralen Sozialräumen geworden, in denen Jugendliche und junge Erwachsene täglich mehrere Stunden verbringen, Beziehungen pflegen und Identitäten entwickeln. Dabei bieten diese digitalen Räume nicht nur Unterhaltung und soziale Interaktion, sondern auch enormes Potenzial für gesundheitsbezogene Aufklärung und Unterstützung.
Der Umgang mit Smartphones durch Kinder und Jugendliche ist seit Jahren ein Dauerthema und erfährt immer wieder neue Aufmerksamkeit. In letzter Zeit ist die Diskussion darüber erneut in den Fokus gerückt. Dabei steht nicht nur der Umgang mit diesen Geräten zuhause zur Debatte, sondern auch die Rolle von Smartphones in der Schule. Einerseits sollen Kinder und Jugendliche wichtige Medienkompetenzen erwerben, um sicher und verantwortungsbewusst mit digitalen Technologien umzugehen. Andererseits besteht die Herausforderung darin, dass sie nicht zu stark von diesen Geräten abhängig werden.
TikTok hat auch in der Welt der Naturwissenschaften zunehmend an Bedeutung gewonnen und erweist sich immer mehr als wertvolle Informationsquelle für Unterrichtsaktivitäten und Experimente. Lehrpersonen greifen auf die App auch als Inspirationsquelle für den Unterricht zurück und finden potenzielle Experimente, die sie in ihrem eigenen Klassenzimmer durchführen oder widerlegen können.
Soziale Medien sind fester Bestandteil unseres Lebens geworden, mit über 4,48 Milliarden Menschen, die täglich verschiedene soziale Netzwerke nutzen. Die Attraktivität von den Plattformen liegt in der Vielfalt. Für jeden Benutzertyp und jedes Interesse gibt es ein geeignetes Netzwerk. Dieser Blog beschreibt, welche Kategorien an sozialen Medien es überhaupt gibt und wie sie allenfalls in den Unterricht integriert werden können.
Sprache wandelt sich aufgrund gesellschaftlicher Veränderungen. Jüngere Menschen gelten als Innovatoren in der Kommunikation. In sozialen Netzwerken experimentieren und kreieren sie neue Formen des Schreibens. Abkürzungen wie «lol» («laughing out loud»: man findet etwas lustig) oder «wm» («Was machsch?») sind im virtuellen Sprachgebrauch fester Bestandteil. Neben Abkürzungen und Neologismen verändert sich auch die Anwendung der Grammatik. Die weitreichende Veränderung in der Kommunikationswelt erntet verschiedene Meinungen. Gewisse möchten diese neuen Sprachcodes kommerzialisieren, andere Gruppen wollen die Sprache stärken so wie sie ist. Der Umgang als Lehrperson mit der Veränderung der Sprache durch das Internet kann sowohl herausfordernd als auch spannend sein.
Wie gehen Jugendliche mit den Medien um? Welche Medien nutzen sie? Der Medienpädagogische Forschungsverband Südwest (mpfs) forscht seit mehr als 20 Jahren zum Umgang mit Medien und Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen in Deutschland und veröffentlicht jährlich die Ergebnisse aus den Untersuchungen.
Der Algorithmus bestimmt, was wir zu sehen bekommen. Beinahe schon auf unheimliche Art und Weise, weiss Instagram und Co. was sich auf unserer Wunschliste befindet und welchen Content wir nicht einfach durchscrollen. Interessengeleitet können wir den Algorithmus sogar steuern, indem wir beispielsweise UserInnen entfolgen oder gewisse Posts immer wieder liken. Der Instagram Algorithmus funktioniert nach […]