Die zunehmende Digitalisierung wurde und wird von der Hoffnung begleitet, dass dadurch Bildung gerechter und demokratischer werden könnte. Gegenwärtige Studien weisen jedoch daraufhin, dass unterschiedliche Zugänge und Nutzungen von Technologien Probleme sozialer Ausgrenzungen (re)produzieren. Das bedeutet, dass sich soziale Ungleichheiten aus dem analogen Bereich oftmals im digitalen Bereich fortsetzen. Dieser Umstand erfordert eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Thematik und engagiertes Handeln. Die Arbeitsgruppe Digital Equality nimmt sich den entsprechenden Aufgaben an.
Für das Verständnis der Reproduktion sozialer Ungleichheiten werden eine machtkritische Perspektive und die Betrachtung gesellschaftlicher Strukturen einbezogen. Auf dieser Grundlage setzt sich die Arbeitsgruppe für Entwicklungen zu einer gerechteren und demokratischeren digitalen Transformation im (hoch)schulischen Umfeld ein. Sie realisiert Projekte und setzt sich für Chancengleichheit in der Digitalisierung in laufenden Projekten ein.
Kontakt
ttim.digital.equality@phbern.ch
Mitarbeitende
Jessica Bollag (Leitung) | Mehr über Jessica
Pascal Zaugg | Mehr über Pascal
Daniela Heierle | Mehr über Daniela
Evelyn Fischer | Mehr über Evelyn
Projekte
Publikationen
Bollag, Jessica; Fischer, Evelyn; Heierle, Daniela; Zaugg, Pascal (2022). Schritte Richtung Digitalisierung: Wer kommt mit? Soziale Ungleichheiten im digitalen Bereich. In: Standl, Bernhard (Hrsg.), Digitale Lehre nachhaltig gestalten (149-155). Münster, New York: Waxmann.