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Künstliche Intelligenz hat längst Einzug in Klassenzimmer gehalten, sowohl bei Schülerinnen und Schülern als auch bei Lehrkräften. Die Idee, dass KI Lehrpersonen unterstützt und personalisiertes Lernen ermöglicht, ist faszinierend. Doch wie könnte diese Technologie auf die Bildungswelt konkret einwirken? Der Video-Beitrag des BR Fernsehen geht dem nach.

In dem fast halbstündigen Video wird gezeigt, in wiefern KI-Systeme Eingang in den Unterricht finden können. Im Zentrum steht eine Gymnasialklasse welche für eine Woche in Englisch-Unterricht in zwei Gruppen aufgeteilt wird. Die eine Gruppe lernt in dieser Zeit mit Utnerstützung von KI, während die andere Gruppe klasssich den Lerninhalt mithilfe von Büchern erarbeitet. 

Am Ende dieser Woche steht ein kurzer Test an, der erste Erkenntnisse liefern wird, inwiefern sich die Leistungen der Schüler*innen bei unterschiedlichen Lernmethoden unterscheiden.

Was denkst du, welche Halbklasse schneidet beim Test besser ab?

Im Video kommen auch die Schüler*innen zu Wort und äußern ihre Gedanken zu KI in der Schule sowie ihre Bedenken beim Einsatz von Systemen der Künstlichen Intelligenz.

Das Video «Wie wird KI die Schule verändern?»ist kostenlos in der ARD-Mediathek verfügbar.

 

Quellen:

BR Fernsehen (2024). Wie wird KI die Schule verändern? [16.4.24]

 

Eine Antwort auf „Ist das Lernen mit KI besser?“

Ich denke, es ist sehr wichtig, sich für KI zu interessieren, sie ist tatsächlich da, man kann nicht zurück, aber man kann lernen, bestmöglich damit zu arbeiten. Die KI hat ihre Grenzen, wenn man zum Beispiel mit ChatGPT arbeitet, muss man immer ein wenig überprüfen, was es schreibt und die Informationen, die es gibt. Aber was ich interessant fand, war das Ergebnis der Prüfung mit der Klasse, die entweder mit Büchern oder mit KI gelernt hatte. Es zeigte sich, dass die Gruppe, die mit Büchern gelernt hatte, etwas besser war. Das hatte ich nicht unbedingt erwartet, weil ich dachte, dass die Schüler mit dem neuen elektronischen Werkzeug und der Hilfe der KI vielleicht motivierter wären und besser lernen würden. Ich wäre daran interessiert, den Test einige Tage später zu wiederholen, um zu sehen, welche der beiden Gruppen die Informationen langfristig behält. Denn wenn man selbst nach Informationen sucht, strengt man sich an und stellt Verbindungen her, und das hilft vielleicht, die Informationen länger zu behalten. Daher denke ich, dass die Gruppe, die mit Büchern gelernt hat, die Informationen länger behält.
ChatGPT hilft uns beispielsweise dabei, Hemmungen zu überwinden und mit einer Arbeit zu beginnen. Oft denken wir, dass wir es nicht schaffen oder keine Ideen haben. Aber wenn man anfängt zu schreiben und ChatGPT um Verbesserungsvorschläge oder Hilfe beim flüssigen Formulieren bittet, fällt es leichter, die Arbeit anzugehen, und man hat das Gefühl, dass man es schaffen kann. Andererseits besteht die Gefahr, dass wir das Vertrauen in unsere eigenen Fähigkeiten verlieren, weil wir glauben, dass wir es nur mit der Hilfe von ChatGPT schaffen können.

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